... der Erschöpfung
Zu einem früheren Zeitpunkt gingen die Handlungen leicht von der Hand, doch zunehmend erschweren sie sich, Fehler mehren sich, man reagiert gereizt gegenüber seiner Umwelt. Müdigkeit wird ein ständiger Begleiter. Bis hin zu diesem Zeitpunkt würden wir noch gerne unsere Tätigkeiten ausführen, doch es fehlt mehr und mehr die Kraft dazu, sodass gewöhnliche Alltagshandlungen bzw. die Aufrechterhaltung eines normalen Tagesablaufes bereits zunehmend erschwert wird. Nicht nur, dass der Betroffene selbst beginnt sich abzukapseln, hinzu kommt das Gefühl selbst den Anschluss zu verlieren.
Der Kreislauf der zunehmenden Enge und Handlungsunfähigkeit kann durchbrochen werden, doch ohne Hilfe von außen ist dies meist nicht mehr machbar, denn die widerstreitenden Kräfte des "Müssen" und "Wollen" kämpfen gegen die stetige Verausgabung, die letztendlich in den Zusammenbruch führen.
Arbeitssituationen, Mehrfachbelastungen, ein Übermaß an Anforderungen, ein fortwährend erhöhtes Stresslevel, ein Mangel sich gegenüber anderen abgrenzen zu können sind einige Beispiele die in die körperliche und psychische Erschöpfung führen. Die Prävention von Burnout hat zur Aufgabe, die Aufmerksamkeit auf Signale zu lenken, die Verursacher von Erschöpfungszuständen sind.